Schützenfest Klostermansfeld Schützenfest Klostermansfeld: Adler zeigte Standfestigkeit
Klostermansfeld/MZ. - Der 31-Jährige, seit Vereinsgründung 1990 Mitglied, gelangte bisher noch nie zu Königswürden. "Der Vogel war von Tischlermeister Schnitzer zu gut gearbeitet - so viele Schüsse brauchte es noch nie, ihn abzuschießen", lachte der frisch gebackene König. Musikalisch begleitet vom Fanfarenzug Bad Frankenhausen, dem Blasmusikorchester Klostermansfeld und den Spielmannszügen Stangerode und Alterode begann der Festumzug durch die Gemeinde.
Teilnehmer waren neben dem Klostermansfelder Schützen acht Gastvereine, darunter Freunde vom Schützenverein Niederstimm/Ingolstadt, die die weiteste Anreise hinter sich hatten. Walter Richter, Schützenkönig 2001 und der frisch gebackene König Uwe Nachsel mit Königin Bianca fuhren in geschmückten Kutschen an der Spitze des Zuges.
Viele der Straßen waren festlich geschmückt. Das habe eine Vorgeschichte, war vom Vorsitzenden Horst Dillig zu erfahren: "Uns gefiel es nicht, dass die Bevölkerung so wenig sichtbaren Anteil an unserem Fest nahm. So tragen wir Maien aus, und seit fünf Jahren gibt es als Preis für die am besten geschmückte Straße ein Fass Bier. Seither gibt es wieder schön geschmückte Häuser und Straßen", freute sich Dillig. Den Sieger legen die Vorsitzenden der Gastvereine fest. In diesem Jahr gewann die Neue Straße den Wettbewerb: Mit Wimpeln, Luftballons, vielen Blumen und sogar einem Begrüßungstransparent bot die Straße einen festlichen Anblick.
Sieger beim Gästevogelschießen wurde Harry Gebhardt vom Schützenverein Augsdorf mit dem 120. Schuss. Natürlich boten die Klostermansfelder ihren Gästen Unterhaltung für jeden Geschmack. So gab es am Samstag Morgen eine Modenschau mit den Trends des Jahres, als Models agierten waschechte Klostermansfelderinnen. Für passenden Schmuck hatte Petra Blanke gesorgt. Wer gern tanzt, kam auch voll auf seine Kosten bei der Disco im gut besuchten Festzelt am Freitag, mit viel Beifall wurde dabei der Auftritt der Hot Cats aus Eisleben bedacht. Der Königsball am Samstag wurde von einem Feuerwerk unterbrochen, das auch in den Nachbargemeinden zu sehen und zu hören war.