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Nutzgarten in Naumburg Wie Melanie Specht sich mitten in der Stadt eine Grüne Oase der Selbstversorgung geschaffen hat

Wild, nachhaltig und essbar – das ist der Garten von Melanie Specht . Wo einst ein Parkplatz war, summen nun Bienen und gackern Hühner. Dafür wurde die Naumburgerin bereits ausgezeichnet. Ihre Botschaft: Städte bauchen mehr Oasen.

Von Julius Lukas 04.04.2025, 06:45
Gärtnern mit Domblick: Die Pflanzen in der Schüssel, die Melanie Specht hält, sind alle essbar – und sie wachsen auch in der Stadt.
Gärtnern mit Domblick: Die Pflanzen in der Schüssel, die Melanie Specht hält, sind alle essbar – und sie wachsen auch in der Stadt. (Foto: Julius Lukas)

Die Brennnessel nimmt Melanie Specht behutsam am Stiel: „Um sich nicht wehzutun, muss man sie von unten anfassen“, erklärt die 44-Jährige. Dann klappt sie das Blatt nach und nach zusammen. So entsteht ein Knäuel, das sie sich dann in den Mund wirft. „Kauen, kauen, kauen“, folgt als Anweisung. „Das ist wichtig bei Wildkräutern.“ Einmal im Mund, verbreitet die Brennnessel eine frische, nussige und leicht säuerliche Note. „Richtig lecker – und hat mehr Vitamin C als eine Zitrone.“