Varroamilbe bedroht Bienenvölker Wird dieses Jahr der Honig knapp?
Der Befall der Bienen durch die Varroamilbe stellt Imker vor große Herausforderungen. Warum das Problem mit dem Klimawandel größer wird und ob die Regale im Supermarkt leer bleiben.

Lodersleben/Roßbach/MZ. - „Das ist ein Problem. Ein sehr großes sogar“, sagt Imker Bernd Brix über die Varroamilbe. In diesem Winter hatte er wegen dieser ungefähr 20 Prozent Verluste im Bienenbestand zu verzeichnen. Die Milbe setzt sich an den Bienen oder ihrer Brut fest und ernährt sich von der Hämolymphe der Insekten. Das ist die Körperflüssigkeit, die bei Insekten die Funktion des Blutes übernimmt. Außerdem übertragen die Milben Viren, die die Bienen schwächen oder gar töten. Hierzulande würden Imker seit ungefähr 40 Jahren mit diesem Problem konfrontiert, sagt Brix.