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Saalekreis Saalekreis: Zumba, Fettbemmen und Feuer

Von regina retzlaff 18.03.2012, 17:49

querfurt/MZ. - Etwas ungewöhnlich ist ein Fundbüro in der Schule schon. Aber Adelheid Kornet, die pädagogische Mitarbeiterin an der Ganztagssekundarschule "Quer-Bunt", hatte am Samstag gute Gründe, diese besondere Station beim Tag der offenen Tür zu betreiben. "Es bleibt einfach alles liegen bei uns. Brillen, Uhren, Schuhe, Jacken, Shirts, sogar ganze Sporttaschen - man könnte einen Handel damit betreiben. Wir wollen heute den Eltern einmal zeigen, wie vergesslich ihre Kinder sind und ihnen die Möglichkeit geben, eventuell schon lange Vermisstes wiederzubekommen", sagte Frau Kornet und präsentierte gleich einen ganzen Korb voller Schuhe.

Das Fundbüro war nur eine von rund 20 Stationen, die beim Tag der offenen Tür rege besucht wurden. "Wir wollen heute zeigen, dass unser Name gelebt wird" hatte Schlleiter Frank Morgenstern während des Eröffnungsprogramms gesagt, durch das Alex und Sascha führten, die in der Schulzeit das Ganztagsangebot "Musik-DJ-Technik" nutzen, das von DJ Silvan Wagenhaus geleitet wird. Melanie Dubb, Inhaberin einer Tanzschule, ist ebenfalls mit einem Ganztagsangebot engagiert. Zumba wird unter ihrer Anleitung getanzt - auch an diesem Samstagvormittag.

Während sich die Besucher durch das Schulhaus drängelten, waren die Mitglieder des Elternrates fleißig am Waffeln backen und Kuchen verkaufen. "Die Einnahmen werden wir nutzen, um im Sommer die Auszeichnungsveranstaltung mit zu finanzieren", erzählte Susan Sander, die Elternratsvorsitzende, am Rande des Kuchenbasars, an dem auch die Lehrer der Schule kräftig zulangten, die fast alle in neuen schwarz-gelben Schul-T-Shirts erschienen waren. Darauf sind nicht nur der Name des Trägers sondern auch das Logo und der Name der Bildungseinrichtung zu lesen.

"Wir haben alles ganz frisch gemacht. Das Brot ist lecker und die Hausmacherwurst auch." Oliver Stein, Sarah Rühlemann und Paul Schakat aus der Klase 10b hatten fleißig Brote geschmiert und boten die nun den Besuchern an. "Das Geld, das wir hier einnehmen, ist für unsere Klassenkasse und die Abschlussfeier", war von Oliver zu erfahren. Und während das Gewusel im Schulhaus immer größer wurde, behielt Max Bauch aus der 10. Klasse die Ruhe. Der junge Mann, er ist Mitglied im Jugendrotkreuz, erklärte an einem Dummy, wie man Leben retten kann. Und im Chemiekabinett ging es bei Experimenten mit den Lehrern Frank Morgenstern und Sylke Langer rund ums Thema Feuer.