Fotorätsel Fotorätsel: Ein Ufo im Kurpark
BAD DÜRRENBERG/MZ. - Solebrunnen, Solequelle, Heilquelle, Trinkpavillon, Ufo-Brunnen - unser jüngstes Rätselmotiv hat zwar viele Namen. Gesucht aber war immer ein und dieselbe Attraktion in Bad Dürrenberg: eben der Solebrunnen. Alle Einsendungen in unserem prall gefüllten Postkorb waren richtig. Als Gewinner der 30 Euro wurde Christoph Schulze aus der Salinestadt ermittelt. Die Postanweisung geht ihm in den nächsten Tagen zu. Herzlichen Glückwunsch!
"Der Brunnen steht im kulturell-historischen Zentrum Bad Dürrenbergs. Von hier aus erblickt man bereits das Palmen- und Vogelhaus, das Kriegerdenkmal, den Witzlebenturm und das Wahrzeichen der Stadt, den Borlachturm", schreibt der Gewinner in seiner Mail - und fügt hinzu, dass auf dem Foto auch ein Teilstück des mit 636 Metern längsten zusammenhängenden Gradierwerks Deutschlands zu sehen ist.
Auch zum Brunnen selbst hat Christoph Schulze recherchiert: "Ein Hinweisschild verrät dem Besucher zwar, dass hier keine Trinksole sprudelt. Aber es finden sich trotzdem immer wieder Menschen, die von der Heilkraft der Bad Dürrenberger Natursole überzeugt sind und sich davon kleinere Mengen abfüllen. Ein Kompressor sorgt dafür, dass in dem befüllten Plexiglaszylinder Luftblasen aufsteigen, die so die Algenbildung erschweren und verhindern", teilt er mit.
"Der neue Heilbrunnen wird wegen seiner Bauart auch als Ufo-Brunnen bezeichnet", weiß Manfred Dupke aus Querfurt. "Im nächsten Jahr wird der 250. Jahrestag der ersten Soleförderung durch Herrn Borlach gefeiert", macht Knut Seume aus Merseburg auf ein wichtiges Jubiläum aufmerksam. "Der Pavillon befindet sich neben dem Meller Tor", ergänzt Wolfgang Ebock aus Bad Dürrenberg.
"Wir waren früher oft mit unseren Kindern im Kurpark, da mein großer Sohn häufig Bronchitis hatte, und da half die salzige Luft. Heute sind wir immer wieder mit unseren Enkeln dort, weil sie die Saline sehr interessant finden", teilt Margit Schumann aus Merseburg mit. "Meine schönste Erinnerung ist, dass 1992 meine ganze Familie aus Berlin hierher nach Bad Dürrenberg kam, um die gesunde Luft am Gradierwerk zu atmen. Es wurde ein unvergesslicher Besuch", schreibt Christian Kolbe aus Merseburg.
Birgit Straube aus Bad Dürrenberg hat in der Vergangenheit "geblättert": "Die Anfänge des traditionsreichen Kurparks gehen bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts zurück. 1846 wurden die ersten Solebäder verabreicht", informiert sie.