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Bauernkrieg und jüdisches Leben Defa-Filmtage in Merseburg: Jubiläum mit ernsten Themen im Programm und Stars im Kino

Die 20. Defa-Filmtage in Merseburg legen den Fokus auf den Bauernkrieg und jüdisches Leben. Ein Blick auf das anstehenende Programm im Domstadtkino und welche prominenten Schauspieler und Regisseure die Verstalter dort erwarten.

Von Robert Briest 03.04.2025, 15:00
Die Schauspielerin Corinna Harfouch kommt zu den Defa-Filmtagen nach Merseburg.
Die Schauspielerin Corinna Harfouch kommt zu den Defa-Filmtagen nach Merseburg. Foto: Thomas Banneyer/dpa

Merseburg/MZ. - „Als ersten Gast durfte ich Gojko Mitic das Gastgeschenk überreichen. Ich war erstaunt über seine offene, herzliche Art.“ Erinnerungen wie diese zieren aktuell die Website der Merseburger Defa-Filmtage. Es ist eine kleine Aktion, mit der die Organisatoren um Halina Czikowsky die 20. Ausgabe des Festivals vom 11. bis 13. April begehen. Seit 2006, als Studenten die Idee entwickelten – eigentlich gedacht als einmalige Aktion, die jedoch auf so großen Publikumszuspruch traf, dass sie zur Institution wurde –, hätten die Filmtage jedes Jahr stattgefunden, berichtet die Vorsitzende des „Fördervereins Kino Völkerfreundschaft Merseburg“ mit Stolz. Selbst in den Coronajahren. Dafür waren die Veranstalter 2020 sogar in die Sixti-Ruine ausgewichen. Die Ausgabe 2025 steigt wieder am angestammten Austragungsort im Domstadtkino. Das eigene Jubiläum wollen die Organisatoren da kaum thematisieren. Dafür stehen zwei historische Jahrestage im Mittelpunkt des Programms – und natürlich wieder prominente Gäste aus dem Filmgeschäft.