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Neue Chefin bei Midewa Neue Chefin bei Midewa: Die "Frischluft-Fanatikerin"

01.03.2016, 13:02
Die 30-jährige Cornelia Wels, geboren in Lutherstadt Eisleben, fängt heute bei der Midewa in Köthen als Niederlassungsleiterin an.
Die 30-jährige Cornelia Wels, geboren in Lutherstadt Eisleben, fängt heute bei der Midewa in Köthen als Niederlassungsleiterin an. Heiko Rebsch

Köthen - Der Wasserversorger Midewa in Köthen bekommt eine neue Chefin: Cornelia Wels. Sie leitet ab März die Niederlassung in der Stiftstraße 7 und folgt hier auf Andreas Gorny, der vier Jahre in Köthen war - die ersten beiden als technischer Leiter, dann als Niederlassungsleiter.

Cornelia Wels ist 30 und mit ihrem neuen Arbeitgeber bereits bestens vertraut. Als Werkstudentin lernte sie das Unternehmen kennen. Sie studierte an der Hochschule in Merseburg Wirtschaftsingenieurwesen und spezialisierte sich auf den Bereich Umwelt und Entsorgung. In der technischen Abteilung der Midewa-Hauptverwaltung in Merseburg bekam sie die fachliche Unterstützung während ihres Studiums.

Und sie bleibt anschließend bei der Midewa. Sie kümmert sich um das Fernwärmeprojekt in Gräfenhainichen, um das Thema öffentlichen Beleuchtung und bekommt früh Personalverantwortung übertragen - als Projektleiterin im Fläming. „Wir waren da anfangs zwei Leute und ein Elektriker, ein sehr familiäres Team“, erinnert sie sich.

Einzige Frau unter 60 Männern

Wenig später verlässt die in Lutherstadt Eisleben geborene Wels die Midewa und wechselt zu einem Wasserdienstleister, der jedoch zur selben Unternehmensgruppe gehört. In Döbeln übernimmt sie den Trinkwasserbereich. „60 Männer und eine einzige Frau - eine Herausforderung“, weiß sie noch und wird die Stiefelstadt in guter Erinnerung behalten, wie sie sagt: „Ich bin dort sehr herzlich aufgenommen worden und hatte eine großartige Zeit. In Döbeln“, ergänzt sie, „habe ich das Laufen gelernt.“ Und meint damit die Trinkwasserversorgung.

Damit hat sie nun - wieder zurück bei der Midewa - reichlich zu tun. „Es ist unser Kerngeschäft.“ Sie freut sich auf das Neue, die Kollegen, die Themen. Ihr Anspruch: „Die Abläufe so schnell wie möglich kennenlernen, die Arbeit weiterführen und die Reibungsverluste so gering wie möglich halten.“

Das gesamte kaufmännische Metier und der Kundendienst sind vollkommen neu für sie. Hier ist sie froh, auf ein erfahrenes Team zurückgreifen zu können. Neu auch der enge Kontakt zu Bürgermeistern, zu den Gemeinden und damit zur Öffentlichkeit. Und ein Budget zu haben, das sie zu verantworten hat. „Es ist einfach die Fülle an Aufgaben, die mich hier reizt.“

Zu Hause ist Cornelia Wels in Döbeln - und damit zwangsläufig viel unterwegs. Ihre freie Zeit nutzt die „Frischluft-Fanatikern“, wie sie sich selbst bezeichnet, gern zum Radfahren oder auch für ihren Garten am Häuschen. (mz)