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Heimatforschung geht weiter

22.02.2007, 18:38

Weißandt-Gölzau/MZ/mm. - Zuvor wurde jedoch der scheidenden Vorsitzenden Edith Ruprecht der besondere Dank des Heimatvereins und seiner Mitglieder für die siebzehn Jahre ihres Vorsitzes ausgesprochen. Frau Ruprecht hat den Verein all die Jahre durch Höhen und Tiefen, durch angenehme Veranstaltungen und stressige Tage der Vorbereitung geführt.

Zum neuen Vereinsvorsitzenden wurde Gerold Michel mit 21 Stimmen von 22 anwesenden Mitgliedern bei einer Enthaltung gewählt. Seinen Worten an die Mitglieder zufolge wolle er sich für die Verbesserung der Zusammenarbeit aller Vereine in der Gemeinde einsetzen und für mehr Kultur im Umgang miteinander sorgen.

Stellvertretende Vorsitzende wurde Ute Kunze aus dem Ortsteil Gnetsch. Sie konnte sich gegen ihren Mitbewerber Hartmut Schuboth mit 19 zu drei Stimmen durchsetzen. Zum Kassenwart wurde Sieglinde Riesch gewählt. Karin Leske und Martina Wagner haben als Rechnungsprüfer ein Auge auf die finanziellen Aktivitäten des Vereines. Die beiden Beisitzer Sabine Schnabel und Edith Ruprecht werden den Vorstand schließlich vervollständigen.

Wesentliche Aufgabe für den neuen Vorstand wird in den nächsten Monaten die Fortsetzung der Heimatforschung im Rahmen des Projektes 20 sein. Bereits im Herbst 2008 soll die zweite Veröffentlichung die DDR-Zeit in der Region zwischen Köthen und Bitterfeld darstellen. Aber auch gemeinsame Informationsfahrten und Veranstaltungen werden das Vereinsleben bereichern.

So wird das traditionelle "Jemeenebier" auf dem Tanzfleck in diesem Jahr am 2. Juni stattfinden. In diesem Zusammenhang wird der Heimatverein auch an die Bildung der Gemeinde Weißandt-Gölzau durch die Fusion von fünf Dörfern vor 70 Jahren erinnern.

Die erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Trachten- und Heimatverein Radegast sowie dem Feuerwehr-, Tanz- und Heimatverein (FTH) Zschepkau soll fortgeführt werden.

Ein weiterer Schwerpunkt wird die Verbesserung der finanziellen Selbständigkeit des Vereines sein. In Zeiten knapper Kassen und einem verständlichen Sparkurses der öffentlichen Hand ist es besonders wichtig, als Verein arbeitsfähig zu bleiben.