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Auf neue Masche hereingefallen Anruf von falschem Bankmitarbeiter - Mann aus Anhalt-Bitterfeld verliert 1.600 Euro

Trickbetrüger schrecken vor nichts zurück. Ob Oma-Trick oder Enkel-Masche. Es vergeht kaum eine Woche ohne eine entsprechende Meldung aus dem Polizeirevier Anhalt-Bitterfeld in Köthen.

28.02.2025, 12:07
Fremden Leuten Kontodaten preiszugeben, hat noch nie gut getan.
Fremden Leuten Kontodaten preiszugeben, hat noch nie gut getan. Foto: Imago

Köthen/MZ. - Trickbetrüger schrecken vor nichts zurück. Ob Oma-Trick oder Enkel-Masche. Es vergeht kaum eine Woche ohne eine entsprechende Meldung aus dem Polizeirevier Anhalt-Bitterfeld in Köthen.

Auch in dieser Woche wieder. In den Mittagsstunden am vergangenen Montag erhielt ein 58-jähriger Mann aus dem Landkreis Anhalt-Bitterfeld einen Anruf eines angeblichen Bankmitarbeiters. Dieser gab gegenüber dem Mann an, dass ein Geldbetrag in Höhe von rund 6.000 Euro von seinem Konto abgebucht werden solle und erkundigte sich nach der Rechtmäßigkeit des Vorgangs.

Noch schöpfte der Angerufene keinen Verdacht. Er gab an, die Buchungen nicht veranlasst zu haben. Um das Konto zu sperren, wurde der Mann nun aufgefordert, seine Bankdaten preiszugeben, was er auch tat. So ergaunerte sich der Betrüger eine Geldsumme in Höhe von 1.600 Euro. Wenig später bemerkte der Geschädigte die Täuschung und erstattete am Mittwoch Strafanzeige.

Die Polizei empfiehlt, in keinem Fall persönliche Daten oder Kontozugänge preiszugeben, sondern beim leisesten Verdacht das Gespräch sofort zu beenden. Ein gesundes Maß an Misstrauen schützt vor Betrügern.