Werdegang Werdegang: Von der Idee bis zur Fertigstellung
Von einer Reise nach Südengland brachte Ulrike Beetz, Vorsitzende des Schweinitzer Kinderfördervereins, die Idee für das Pflanzenlabyrinth mit. Dort hat sie gesehen, dass solche Anlagen von Schulklassen stark frequentiert wurden. Als sie darüber zu Hause im Kinderförderverein berichtete, begeisterte sie damit auch Lehrer, Schüler, Eltern, Firmen und schließlich Sponsoren.
Ein Labyrinth fasziniert Menschen immerhin schon seit Jahrtausenden. Nicht auf geradem, sondern nur auf verschlungenem Weg kommt man mit Geduld zum Ziel – und muss mitunter innehalten, sich neu ausrichten, mitunter auch wenden. Als Pflanzenlabyrinth ist die Anlage nie ganz fertig. Ihre lebenden Einzelteile wachsen und gedeihen, brauchen Pflege, vermitteln Wissen und schenken auch Entspannung und Genuss. Das Pflanzenlabyrinth auf dem Schweinitzer Schulhof hat einen Durchmesser von 22 Metern. Die Anlage wurde bisher mit 170 Pflanzen bestückt. Bei den Apfelbäumen wurden vor allem alte Sorten bevorzugt, so etwa der Grüne Winterstettiner und der Horneburger Pfannkuchenapfel. Für die naturnahe Hecke am Schulhofrand wurden 225 Sträucher gepflanzt. (gzn)