Vorlesewettbewerb in Jessen Vorlesewettbewerb in Jessen: Dritte Klassen der Grundschule Max Lingner messen sich

Jessen - Ihre Klassenausscheide hatten die neun Mädchen und Jungen bereits erfolgreich gemeistert, als sie sich am Mittwochvormittag im Speisesaal der Jessener Grundschule Max Lingner dem Vorlese-Vergleich auf Schulebene stellten. Immer drei Schüler repräsentierten eine der drei dritten Klassen der Bildungseinrichtung. Sie waren aufgefordert, unter den Augen des begehrten Leselöwen ihr Lese-Können unter Beweis zu stellen.
Für die spätere Platzierung war jedoch weniger der wohlwollende Blick des Leselöwen-Plüschtiers ausschlaggebend als das Punktekonto, das die fünfköpfige Jury für jeden Teilnehmer anhäufte. Am Ende sprachen die Zähler wohl eine recht eindeutige Sprache und die Juroren kürten Maja Liebmann aus der 3b zur Siegerin.
Sie darf nun den Plüsch-Löwen bändigen. Ihr folgten Antonia Seiche (3a) und Isabelle Celine Maise (3b) auf den Plätzen zwei und drei.
Der Wettbewerb lief wie immer zweigeteilt. Zuerst stellten die Starter der Jury - bestehend aus Kerstin Kratschke von der Stadtbibliothek Jessen, Buchhändler Steffen Fischer, Steffen Treichel, Inge Dannenberg (Lese-Omi der 3c) und Sarah Tittel - ihr Lieblingsbuch vor und lasen daraus eine Passage. Bei Isabelle Celine Maise handelte es sich hier um „Die kleine Meerjungfrau“, Lenny Ockler aus der 3a hatte sich für „Die Olchis“ entschieden und Marvin Hoffmann (3c) für „Delfingeschichten“, um nur einige Beispiele zu nennen.
Im zweiten Durchgang mussten die Teilnehmer Abschnitte aus einem ihnen unbekannten Werk vorlesen. Das sei natürlich schwieriger, wie Schulleiterin Iris Schacher anmerkte. „Ich habe dafür ein Leselöwenbuch aus den Bibliotheksbeständen ausgewählt“, sagte Kerstin Kratschke der MZ.
Die Geschichten, die den neun Drittklässlern da zum zeitlich begrenzten Vortragen (zwei Minuten bis zum Gong) „serviert“ wurden, stammten aus dem Kapitel „Wer sagt denn, dass Schule langweilig ist“. Neben anderen gehörte dazu „Kaugummi mit Himbeergeschmack“, geschrieben von Manfred Mai. (mz)

