Hobby zum Beruf gemacht Hobby zum Beruf gemacht: Erstes Jahr ist gut gelaufen
Dixförda/MZ. - Und wo? Natürlich dort, wo Steffi Fuchs wirkt. Mitten im Dorf hat sie ihren kleinen Laden, in dessen erster Etage sich das Atelier befindet. Bevor die agile junge Frau ihr Hobby Malen zum Beruf machte, war sie in ganz anderen Branchen tätig. Im Steinsdorfer "Saloon" konnte man sie finden oder auch hoch zu Ross als einen der "Ranger" in der Glücksburger Heide. Beim Bildungszentrum Schloss Kropstädt setzte sich Steffi Fuchs dann eines Tages auf die Schulbank und hörte sich an, was zur Existenzgründung alles nötig ist.
"Dann habe ich erstmal getestet, wie das ankommt, was ich tue. Und vor einem Jahr habe ich das Gewerbe halt angemeldet", schildert sie ihre Anfänge, als ob weiter nichts dabei ist. Aber das scheint tatsächlich so zu sein. Denn im Grunde braucht sie nur viele Ideen. Die sie liebevoll auf Gegenständen verewigt. Hauptsächlich sind es alte Milchkannen, denen sie durch Farbe und Kreativität zu neuem Leben verhilft. In ihrem Malerstübchen ist Steffi Fuchs ganz diszipliniert jeden Tag anzutreffen. Offiziell geöffnet hat sie allerdings nur dienstags und donnerstags. Wer außerhalb dieser Zeiten einen Wunsch hat, kann sich anmelden, sagt sie.
Dankbar ist die Dixfördaerin über die Unterstützung von wohlgesonnenen Kunden. Ein Arnsnestaer war von ihrer Art zu malen so begeistert, dass er in seinem Ort gleich Bekannte ansprach, ob sie nicht noch alte Milchkannen auf dem Dachboden zu stehen hätten. Und in Hoffmanns Blumenladen in Annaburg ist ab und an auch ein in Dixförda entstandenes Ausstellungsstück zu bewundern.
Mittlerweile ist Steffi Fuchs zudem von einigen Märkten begeistert, wo sie hin und wieder ihre kleinen und größeren Kunstwerke anbietet.