Ging 50-Euro-Schein in Flammen auf?
Bethau/MZ. - Wasser floss trotzdem: nämlich von der Stirn der Bürgermeisterin Silke Noack. Hatte sie doch leichtsinnigerweise einen 50-Euro-Schein dem Zauberer Franz Seifert aus Schweinitz überreicht. Der ließ diesen durch eine Assistentin aus dem Publikum in einen Briefumschlag stecken. Die Schein-Nummer wurde vorher notiert, in zwei weiteren Umschlägen landeten Zettel. Und dann griff Franz Seifert zum Feuerzeug und verbrannte das Papier.
Wie durch ein Wunder tauchte der Geldschein dennoch wieder auf. Allerdings, die Seriennummer war eine andere. "Tut mir leid, Frau Noack, das ist nicht ihr Fünfziger. Als Entschädigung erhalten sie einen Sponsorenschein", den der Zauberer der Bürgermeisterin überreichte. Letztendlich "entzauberte" sich alles, der angeblich verbrannte Geldschein ging an die Gemeindechefin zurück. Sie nahm ihn erleichtert in Empfang.
Der Sonntag wurde mit dem traditionellen Frühschoppen eröffnet. Es spielten die Züllsdorfer Blasmusikanten. Die Jugendfeuerwehr des Ortes demonstrierte Übungen, welche Kinder als potentielle Nachwuchskandidaten nachvollziehen konnten. Einen "Eierlauf" der besonderen Art gab es auch; die Kunststoffimitate mussten auf Tennisschlägern anstelle von Löffeln über den Parcours gebracht werden. Für die Kinderspiele hatte die Sparkasse Preise gestiftet.
"Es war wieder ein schönes Dorffest und wir sind zufrieden mit dem Verlauf", resümierte Silke Noack nach den zwei Tagen.