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Bowling  Bowling : Ingo Petzold holt Jessener Stadtmeistertitel

29.09.2020, 18:00
Die besten Einzelspiele gelangen Sophie Weber und Ingo Petzold.
Die besten Einzelspiele gelangen Sophie Weber und Ingo Petzold. Frank Grommisch

Jessen - Die überlange Jessener Stadtmeisterschaft im Bowling ist entschieden. Statt der üblichen sechs Monate dauerte der Wettbewerb aufgrund von Corona diesmal genau ein Jahr. Deshalb war auch der Spielmodus etwas modifiziert worden. Aus den Vorrunden kamen sechs Spiele in die Wertung, im Finale standen dann noch mal vier Spiele an, in denen die Entscheidung über Sieg oder Platzierung fielen.

Von den 19 Startern behaupteten am Sonntagabend lediglich drei ihre Position aus den Vorrunden. Alle anderen rückten etwas nach vorn oder eben nach hinten. Letzteres galt auch für den bis dahin führenden Heiko Zweering aus Blönsdorf. Er lag 40 Punkte vor dem Zweiten Ingo Petzold aus Jessen, doch der nutzte das Finale, um sein Konto ordentlich aufzubessern.

Ihm gelangen zwei Spiele mit über 200 Punkten (210 und 247). Damit überholte er Heiko Zweering und setzte sich auch noch 109 Punkte ab, so dass er am Ende von Schlosspark-Bowling-Inhaber Ralf Hentschel den größten Pokal in Empfang nehmen konnte.

Heiko Zweering nahm in der Endabrechnung Rang zwei ein. Dritter wurde Donald Walther aus Annaburg. 64 Punkte trennten ihn vom Zweiten. Sophie Weber aus Schweinitz auf Platz vier wäre fast noch an Donald Walther heran gekommen, lediglich zehn Punkte fehlten. Die nächsten Plätze belegten Olaf Taesch, Michael Jahn, Frank Bauer, Hanno Jany, Dietmar Weber und Thomas Oertel. Für die besten Einzelspiele an dem Tag wurden Sophie Weber (214) und Ingo Petzold (247) ausgezeichnet.

Ralf Hentschel freute sich, dass nun endlich die Sieger in diesem 36./37. Titelkampf feststehen. Nach der Stadtmeisterschaft ist vor der Stadtmeisterschaft. Es soll nun wieder im normalen Modus gespielt werden. Das bedeutet, dass die Entscheidung über den neuen Titelträger und die Platzierten dann Ende März fallen würde. Ralf Hentschel und die Bowlingfreunde hoffen, dass sich daran möglichst nichts ändert, sich böse Corona-Überraschungen wie im März nicht wiederholen. (mz/gro)