Badesaison im Mansfelder Land Badesaison im Mansfelder Land: Heitere bis wolkige Aussichten

Hettstedt/Eisleben/MZ - Ein durchwachsener Mai, einige schöne Tage im Juni, ein paar sehr gute Tage im Juli, ein wechselhafter Start in den August - das ist bislang die Bilanz des Sommers 2014. So durchwachsen wie er bisher war, so durchwachsen waren auch die Besucherzahlen in den Freibädern im Mansfelder Land.
An einem Sonntag im Juli war für Christina Lipa, Verantwortliche im Mühlenbad in Großörner, ein Rekordtag. „Da hatten wir fast 900 Gäste. Das ist sehr gut für uns“, sagt sie. Entsprechend des Wetters schwanke die Besucherzahl aber sehr stark. Lipa ist mit der bisherigen Saison zufrieden, was auch daran liegt, dass es in diesem Sommer mehr „Stammschwimmer“ in Großörner zu verzeichnen gibt. „Diese schwimmen früh oder abends ihre Runden, auch bei kälterem Wetter“, berichtet sie. Noch einmal viele Besucher ziehen, das sollen die beiden Veranstaltungen, die im Freibad in Großörner im August angeboten werden: das Neptunfest am 13. August und das Schnuppertauchen am 21. August.
Mit Veranstaltungen und Attraktionen im Hettstedter Freibad wirbt der dortige Schwimmmeister Olaf Fieber. Jeden Sonnabend finden Volleyballturniere statt, am 23. August wird um den Pokal des Bürgermeisters gespielt und es gibt ein 12-Stunden-Schwimmen. Dabei war die Saison in dem Freibad bisher schon ganz gut, wie er sagt. Auch wenn die jetzigen Besucherzahlen nicht die des Vorjahres zur selben Zeit erreichen, habe man seit der Eröffnung am 1. Juni immerhin rund 10 000 Besucher gezählt. Gestern kamen rund 350 Gäste und selbst am Dienstag, als das Wetter nicht ganz so gut war, tobten Kinder im Wasser.
An den Dienstag erinnert sich auch der Schwimmmeister Gert Taruttis vom Eisleber „Stadtbad an der Landwehr“ - es war ein trüber Tag, was das Wetter und die Besucherzahl im Eisleber anbetrifft. „Wir hatten nur einen Badegast“, sagt er. Die Saison beschreibt er bisher als durchschnittlich. Am besten Tag kamen 550 Gäste ins Freibad. Sogenannte Stammschwimmer seien es in dieser Saison weniger. „Das wechselhafte Wetter schreckt viele ab“, meint Taruttis und fügt an: „Die Leute wollen Sonne und Wasser. Die Schwüle mögen sie auch nicht.“
Diesen Eindruck hat auch Frank Rübensamen, Schimmmeister des Gerbstedter Freibades, gewonnen. „Die Gäste wollen pralle Sonne“, sagt er. An schönen Tagen kämen rund 150 Gäste, in den letzten Tagen war eher Flaute. Mit dem Wetter sei es in dieser Saison ein Hin und Her gewesen. Erinnern tut er sich gern an die diesjährigen Pfingst-Feiertage - Sonne pur und ein volles Freibad.
Dass der Sommer in diesem August noch einmal richtig Fahrt aufnimmt, dies erhoffen sich die Verantwortlichen. Denn die Saison ist nicht mehr lang. Gut einen Monat haben die Freibäder noch geöffnet.


