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Zoff im Saalekreis geht weiter Wer hat beim WAZV den schwarzen Peter?

Aus dem Saalekreis gibt es Kritik an der Arbeit des Wasser- und Abwasserzweckverbands – und an der Kreisverwaltung. Landrat Hartmut Handschak bezieht dazu Stellung. Wie es nach dem Überfall auf Manager Martin Eisner weitergeht.

Von Dirk Skrzypczak Aktualisiert: 14.05.2024, 16:55
In  Landsberg erweitert der WAZV die Kläranlage. Für Investitionen wie diese muss der Verband Kredite aufnehmen. Und so erklärten sich auch die Höhe der Verbindlichkeiten, so der WAZV.
In Landsberg erweitert der WAZV die Kläranlage. Für Investitionen wie diese muss der Verband Kredite aufnehmen. Und so erklärten sich auch die Höhe der Verbindlichkeiten, so der WAZV. Foto: Luisa König

Salzatal/Halle (Saale)/MZ - Saalekreis-Landrat Hartmut Handschak (parteilos) hat mit Blick auf den internen Streit beim Wasser- und Abwasserzweckverband (WAZV) Saalkreis Kritik an der Arbeit der Kommunalaufsicht zurückgewiesen. Die Bürgermeisterin der Gemeinde Salzatal, Ina Zimmermann (UBV), hatte in einem Schreiben den Kreis zum Handeln aufgefordert (die MZ berichtete). Demnach soll der WAZV laut einem Prüfbericht des Landesrechnungshofs Schulden in Höhe von 200 Millionen Euro angehäuft haben. Zimmermann sah den Verband deshalb nur bedingt handlungsfähig und spracht sich für eine Zwangsverwaltung aus.