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Gespräch mit Eberhard Doege Gespräch mit Eberhard Doege: Wahlbenachrichtigungen sind weiter gültig

01.07.2012, 21:19

Halle (Saale)/MZ. - Stadtwahlleiter Eberhard Doege hat den Sonntag im Ratshof, in Wahllokalen und den Abend dann im Stadthaus verbracht. Dort liefen per Telefon die Ergebnisse aus den 143 Wahllokalen und den Briefwahllokalen zusammen. 19 Mitarbeiter waren damit beschäftigt, die Zahlen aufzunehmen. Michael Falgowski fragte den Stadtwahlleiter auch danach, wie es nun in der zweiten Runde weitergeht.

Herr Doege, zunächst: Wie lautet Ihr Fazit als Stadtwahlleiter?

Doege: Aus meiner Sicht als Stadtwahlleiter kann ich sagen: Es gab keine Pannen, auch technisch und bei der Auszählung später hat alles funktioniert. Insgesamt haben 1 155 Helfer in den Wahllokalen die Wahl abgesichert. Wir mussten am Morgen aber 21 Helfer aus unserer Reserve benachrichtigen. Die wurden vor allem in den Briefwahllokalen eingesetzt, wo man erst um 15 Uhr im Ratshof sein musste. Schon jetzt vielen Dank an sämtliche Helfer dieser ersten Runde. Aber natürlich ist es sehr schade, dass die Wahlbeteiligung so sehr gering ist. Auch wenn wir einige wenige Prozent über dem Wert der vergangenen Wahl lagen: Das ist enttäuschend. Ich hoffe, dass sich der positive Trend am 15. Juli fortsetzt.

Nun also die erwartete Stichwahl. Bekommen die Hallenser nun neue Wahlzettel-Post?

Doege: Nein. Die Wahlbenachrichtigung ist weiterhin gültig. Deswegen haben ja alle Wähler ihre Wahlbenachrichtigungen am Sonntag auch wieder mitbekommen. Die anderen müssten sie ja sowieso noch haben.

Und wenn man die Benachrichtigung verloren hat?

Doege: Dann kann man sich immer noch mit dem Personalausweis oder Reisepass ausweisen. Wer bei der Stichwahl nicht in Halle ist, kann die Unterlagen zur Briefwahl wieder beantragen, persönlich, aber auch per Mail oder im Internet.

Wann werden die Unterlagen verschickt?

Doege: Zunächst stellt am Dienstag der Gemeinde-Wahlvorstand das Ergebnis fest. Am Mittwoch tagt dann der Stadtrat, der die beiden Kandidaten der Stichwahl erst bestätigen muss. Ab kommenden Donnerstag werden die Unterlagen verschickt. Für den ersten Wahlgang waren es übrigens rund 15 000.