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Stein des Anstoßes Zweimal vergraben, zweimal ausgegraben: Die Geschichte des Dessauer Friedrich-Ebert-Gedenksteins von 1928

In Dessau-Roßlau hat sich ein Gedenkstein von 1928 erhalten, der an den vor 100 Jahren gestorbenen Präsidenten Friedrich Ebert erinnert.

Von Christian Eger Aktualisiert: 28.02.2025, 13:23
Der Handwerker, der auf den Kaiser folgte: SPD-Chef Friedrich Ebert (1871-1925)
Der Handwerker, der auf den Kaiser folgte: SPD-Chef Friedrich Ebert (1871-1925) (Foto: Imago/Zoonar.com)

DESSAU-ROSSLAU/MZ. - Am Tag seiner Beisetzung stand Deutschland still. Das ganze Deutschland – von Ost nach West, von Nord nach Süd. Nichts ging mehr um elf Uhr vormittags am 4. März 1925. Für fünf Minuten ruhte der öffentliche und private Verkehr. Arbeiter verließen ihre Firmen, um sich auf Straßen und Plätzen im Gedenken an den Reichspräsidenten, das erste Staatsoberhaupt der Weimarer Republik, Friedrich Ebert (1871-1925), zu versammeln, der am 28. Februar vor 100 Jahren gestorben war.