U-Boot-Unglück in Ägypten Vor Todesfahrt von Touristen-U-Boot in Ägypten: Dessauer erinnert sich an Tauchgang mit der „Sindbad“
Zwei Tage vor dem Untergang des U-Bootes „Sindbad“ im Roten Meer war der Dessauer Wolfgang Appel bei einer Tauchfahrt des U-Bootes dabei. „Man sollte im Urlaub nicht zu leichtsinnig sein“, sagt er rückblickend.
Aktualisiert: 02.04.2025, 16:31

Dessau/Hurghada/MZ. - Durch eine Luke mit einer einzigen Leiter ging es in das U-Boot. Alle etwa 40 Fahrgäste stiegen auf ihr hinab in die „Sindbad“, erinnert sich der Dessauer Wolfgang Appel. Er hat vorigen Dienstag, 25. März, an einer Tauchfahrt im Roten Meer teilgenommen. Wäre etwas schiefgelaufen auf der Fahrt in 25 Meter Tiefe, wäre die Luke der einzige Ausweg gewesen. „Wenn die geöffnet worden wäre, wäre direkt alles mit Wasser vollgelaufen. Das hätte niemand überlebt“, sagt Appel.