Soziale Hilfe bleibt wichtiges Anliegen
Dessau/MZ. - Im Dessauer Lions-Club wechselte am Montagabend nach einem Jahr turnusmäßig der Präsident: Eberhard Schade übergab den Staffelstab an Horst Peters, Inhaber des gleichnamigen Elektro-Fachgeschäftes in der Innenstadt, der dem Verein im Lions-Jahr 2006 / 07 vorstehen wird.
"Das Hauptanliegen des Lions-Clubs ist es, auf sozialem und kulturellem Gebiet Hilfe zu leisten. Dies werden wir natürlich auch in meiner Amtszeit intensiv weiterbetreiben", sieht Horst Peters sein Amt. Im Mittelpunkt der Aktivitäten und seit vielen Jahren Tradition ist dabei die Vorbereitung und Ausrichtung des jährlichen Weinbergfestes, das in diesem Jahr am 26. August stattfinden wird. Der Erlös des Festes, zum Beispiel aus dem Verkauf des reichhaltigen Kuchenbuffets, kommt diesmal dem Therapiezentrum Bethanien in der Kurt-Weill-Straße zugute. Ebenfalls zur Tradition geworden sei die Gestaltung eines Kuchenverkaufs zum Adventsmarkt in der Marienkirche, dessen Erlös ebenfalls einem sozialen Zweck gespendet werde. Mehr in die Öffentlichkeit möchte Horst Peters während seiner Amtszeit den Lions-Club bringen, hat sich der Dessauer Geschäftsmann vorgenommen. "Wir engagieren uns sehr viel, doch leider kommt das bei den Bürgern nicht recht an", findet er.
Ob Telefonseelsorge, Hospizbewegung, Fürst-Franz-Singers, die wissenschaftliche Bibliothek oder das Schloss Mosigkau und nicht zuletzt die Hilfe für die Hochwasseropfer 2002 - alle wurden von den 35 Dessauer Lions-Clubmitgliedern bereits unterstützt. Derzeit wird die Rückkehr des Friedrichsteines an seinen alten Standort am Kühnauer Schloss vorbereitet. Finanziert wird auch dies mit Geldern des Lions-Clubs. "Wir sind also kein elitärer Verein", möchte Peters dieses Vorurteil endlich ausräumen.
Und noch eines hat sich der neue Präsident für seine Amtszeit vorgenommen: Er will ein gutes Einvernehmen mit dem Rotary-Club pflegen, das vielleicht sogar in gemeinsamen Unternehmungen gipfeln könnte. "Wir haben die gleichen Ziele, da liegt dies doch nahe."