Radtour der Mitteldeutschen Zeitung Radtour der Mitteldeutschen Zeitung: Leser begeben sich auf Spurensuche
Dessau/MZ/sb. - Fragen über Fragen: Wer war Friedrich Funk? Wer war der Architekt der Siedlung am Kornhaus? Mit welcher Oper wurde das Theater 1938 eröffnet?
Wer jetzt überlegen muss, der sollte sich am 17. August nichts vornehmen: Wenn die Wittenberger Agentur Reisewerk und die Mitteldeutsche Zeitung zu ihrer zweiten Radtour einladen, begeben sich Leser und Redakteure auf Spurensuche in ihrer eigenen Stadt. "Wohnen, Siedeln und Städtebau in Dessau zur Zeit der Industrialisierung", ist die Tour überschrieben, die am 17. August um 10 Uhr am Wörlitzer Bahnhof beginnt und um 14 Uhr mit einem Hoffest bei der Mitteldeutschen Zeitung in der Askanischen Straße endet. Dazwischen liegen zehn Stationen, an denen Mitarbeiter der Agentur Reisewerk viele wissenswerte Details entdeckt haben.
Die Agentur Reisewerk, Partner der Mitteldeutschen Zeitung, ist seit Dezember 1996 ein Projekt des Vereins Industrielles Gartenreich und hat ihr Büro in der denkmalgerecht sanierten Wittenberger Werkssiedlung. Die Mitarbeiter organisieren Führungen der besonderen Art zu kultur- und industriegeschichtlichen Denkmalen und Sehenswürdigkeiten der Region - Fahrradexkursionen wie Stadtführungen, Wanderungen und Busreisen. Im Vorjahr entdeckten Leser der Mitteldeutschen Zeitung dank der Agentur manch Unbekanntes im Dessauer Westen.
Wenn die Tour am nächsten Sonnabend im MZ-Hof endet, gibt es dort nicht nur einen kostenlosen Imbiss, werden bei einem Quiz wertvolle Preise verlost: Die AOK präsentiert sich ebenso wie der Ziebigker Zweiradhandel Kynast und Kühnl und die Wing-Tsun-Escrima-Kampfkunstschule. Die Redaktion gestattet zudem einen Blick hinter die Kulissen des Zeitungsmachens: Jeder, der will, erhält eine eigens gestaltete Zeitungsseite mit einem Foto von sich.
Anmeldungen für die MZ-Radtour nimmt die Redaktion noch unter der Telefonnummer 2 20 30 42 entgegen.