Ehrenbürger wieder vor Kamera Ehrenbürger wieder vor Kamera: Dieter Hallervorden wird zum "Ekel" Olaf Hintz

Berlin/Dessau/DPA - Dessau-Roßlaus Ehrenbürger kann nicht ohne Kamera: Dieter Hallervorden , 83 Jahre inzwischen, hat mal wieder eine Paraderolle ergattert. In der Tragikomödie „Mein Freund, das Ekel“ spielt der Berliner Schauspieler einen alten Tyrannen und Misanthropen, wie das ZDF mitteilte.
„Ekel“ Hintz sitzt im Rollstuhl und springt nach Gutdünken mit seinem Umfeld um. Am meisten betroffen ist seine Schwester Elfie (Ursela Monn), die mit Hintz seit dem Tod von dessen Ehefrau zusammenlebt. Als es ihr zu bunt wird, flüchtet Elfie in den Urlaub und überlässt die Betreuung der alleinerziehenden, mittellosen Trixi (Alwara Höfels), die drei Kinder von drei Vätern hat - was so gar nicht nach dem Geschmack des alten Miesepeters ist. Doch wie es so ist im Film: Auch Grantlern wie Hintz sind Gefühle nicht fremd.
Regie bei „Mein Freund, das Ekel“ führt Marco Petry, der auch das Drehbuch schrieb. Die Dreharbeiten sollen bis Ende November dauern. Der Sendetermin steht noch nicht fest. Zuletzt hatte Hallervorden mit Filmen wie „Sein letztes Rennen“, „Ostfriesisch für Anfänger“ vor allem mit „Honig im Kopf“ von sich reden gemacht. (mz)