Balance im Leben finden Balance im Leben finden: Köthenerin Antje Kubitz bietet in Dessau physikalische Therapie zur Regeneration an

Dessau - Der Laden im Quartier Am Leipziger Tor ist nur ein kleiner, aber ein feiner, wie Antje Kubitz findet. Die 49-Jährige, die sich freut, „zurück in Dessau, in der Heimat zu sein“, hat ihn „Amany - Lebe Deine Balance“ genannt.
Viele meinten ja, das Stadtquartier sei nicht so gut, sagt Kubitz, sie aber wolle sich und anderen beweisen, „dass man hier etwas schaffen und bewegen kann“. Sie selbst setzt dabei auf eine physikalische Therapie als Regeneration oder als ergänzende Therapie zur Linderung von Krankheiten und Beschwerden, auf Wellness und Naturkosmetik. Kubitz ist in Köthen geboren, doch familiär gebe es schon immer Verbindung nach Dessau, erzählt sie.
Die examinierte Krankenschwester, die anfangs in der Köthener Klinik gearbeitet hatte, ist laut ihren Angaben seit acht/neun Jahren freiberuflich tätig. „Viele Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen haben eklatanten Personalmangel, da helfe ich aus“, sagt sie. Viele Jahre war sie unterwegs und stellt fest: „Ich war am falschen Ort“.
„Dessau ist mir inzwischen ans Herz gewachsen. Durch meine Reisen lobe ich mir die Stadt“
„Dessau ist mir inzwischen ans Herz gewachsen. Durch meine Reisen lobe ich mir die Stadt“, sagt sie. Die Natur ringsum, das Dessau-Wörlitzer Gartenreich, die A9 und mit ihr hervorragende Anschlussmöglichkeiten - das alles sei doch toll. „Hier habe ich mir einen Freundeskreis aufgebaut“, sagt sie, aber auch, weil die Eltern in der Nähe wohnen, ist sie froh wieder hier zu sein.
Durch den Freundeskreis auch ist sie auf das Geschäft in der Heidestraße gestoßen, das sie Anfang November eröffnet hat. „Hätte mir das vor einem halben Jahr jemand gesagt, ich hätte es nicht geglaubt“, staunt sie selber.
Kubitz war erkrankt, hatte einen Kalkeinbruch in der Schulter, lag in Hessen in einer Klinik und sollte operiert werden. Doch schreckte sie davor zurück. „Ich habe nach Alternativen gesucht“, erzählt sie und kreist dabei mit ihrem Arm, um zu zeigen, die Alternative - ohne OP und Medikamente - habe bei ihr Wunder gewirkt.
Nicht nur Menschen helfe die physikalische Gefäßtherapie, sagt sie überzeugt, auch Hunde oder Katzen behandele sie
Das Gerät, auf Grundlage einer Magnetfeldtherapie, „hat für mich Sinn gemacht“. Sie sei danach auch viel auf Weiterbildung gefahren und wolle das System, das die Mikrozirkulation des Blutes anregt, nun in Dessau bekannt machen, erzählt sie. „Mir hat es geholfen.“ Dass das auch bei anderen so sein wird, davon geht sie aus. Nicht nur Menschen helfe die physikalische Gefäßtherapie, sagt sie überzeugt, auch Hunde oder Katzen behandele sie.
Kubitz kennt die Skepsis, weil es sich viel zu schön anhört, um wahr zu sein, wenn sie Interessenten erzählt, dass die Therapie helfen könne bei fast jeder Krankheit. Skepsis gibt es etwa auch beim Ärzteblatt: „Der Nutzen der als Selbstzahlerleistung angebotenen Magnetfeldtherapie ist nicht belegt, ebenso wenig wie Schäden durch die Therapie“, wird auf den „Igel-Monitor“ verwiesen, ein Angebot
Insgesamt geht es ihr ums Wohlbefinden und um Wohlgerüche, sagt Antje Kubitz
des Medizinischen Dienstes des GKV-Spitzenverbandes (MDS). Die Kritik: Die Studien zur Wirksamkeit waren von schlechter Qualität.
Doch Kubitz ist überzeugt, aus eigener Erfahrung und auch, weil Spitzensportler solch eine Therapie etwa zur Regeneration nutzen. Ex-Box-Profi Axel Schulz oder Tennisspieler Charly Steeb gehören zu den Sportbotschaftern der von Kubitz vertretenen Marke.
Insgesamt geht es ihr ums Wohlbefinden und um Wohlgerüche, sagt Antje Kubitz, weshalb zu ihrem Angebot auch Naturkosmetik - Düfte, Seifen oder Meersalze - gehören. (mz)