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Kurze Wege Schüler können jetzt Durst löschen - Midewa weiht Trinkbrunnen am Europagymnasium in Bitterfeld ein

Bei schönem Frühlingswetter haben Schüler des Europagymnasiums „Walther Rathenau“ in Bitterfeld vor kurzem einen Trinkwasserbrunnen im „Grünen Klassenzimmer“ der Schule in Betrieb genommen.

05.04.2025, 14:00
Schüler des Europagymnasiums „Walther Rathenau“ in Bitterfeld freuen sich über den neuen Trinkbrunnen.
Schüler des Europagymnasiums „Walther Rathenau“ in Bitterfeld freuen sich über den neuen Trinkbrunnen. Fotos: Gymnasium

Bitterfeld/MZ. - Bei schönem Frühlingswetter haben Schüler des Europagymnasiums „Walther Rathenau“ in Bitterfeld vor kurzem einen Trinkwasserbrunnen im „Grünen Klassenzimmer“ der Schule in Betrieb genommen. Unterstützung bekam die Bildungseinrichtung in Trägerschaft des Landkreises Anhalt-Bitterfeld bei diesem Vorhaben von der Midewa Wasserversorgungsgesellschaft in Mitteldeutschland mbH.

Mit der neuen Anlage im Außenbereich des Gymnasiums hätten die Schüler eine weitere Option, während der Pausen ihren Durst mit frischem Trinkwasser, das direkt aus dem Versorgungsnetz kommt, zu stillen und ihre Wasserflaschen zu füllen, heißt es in einer entsprechenden Pressemitteilung. Der Brunnen, so Schulleiter Gernot Gröppler, sei „ein Symbol für Gesundheit, Bildung und Nachhaltigkeit“. Die Schüler würden durch dessen Nutzung lernen, die Ressourcen zu schützen, und bekämen im Unterricht gleichzeitig vermittelt, warum das für die gesamte Gesellschaft und künftige Generationen wichtig ist.

Trinkwasserbrunnen im "Grünen Klassenzimmer" Einweihung am 24. März im Europagymnasium "Walther Rathenau" in Bitterfeld
Trinkwasserbrunnen im "Grünen Klassenzimmer" Einweihung am 24. März im Europagymnasium "Walther Rathenau" in Bitterfeld
Gymnasium

Gabriele Rudnick, Lehrerin am Europagymnasium, engagierte sich in besonderer Weise für dieses Projekt und fungierte als Bindeglied zwischen den Beteiligten, heißt es weiter. Sie freute sich, dass nicht nur die Midewa, sondern auch der Landkreis als Schulträger „Feuer und Flamme“ gewesen sei und das Vorhaben unterstützt habe. Wenn Nachhaltigkeit einen Namen hätte, dann wäre Gabriele Rudnick die Namensgeberin, bedankte sich auch Landrat Andy Grabner für ihren Einsatz. Er betonte, wie wichtig es für die Leistungsfähigkeit und das Konzentrationsvermögen im Beruf und auch im schulischen Alltag sei, genügend Wasser zu trinken.

Auch Midewa-Geschäftsführer Steffen Höntsch nutzte die Einweihung, um denen zu danken, die das Projekt maßgeblich vorangetrieben hätten – und das sei vor allem Gabriele Rudnick gewesen. „Ein Projekt“, unterstrich er, „braucht Initiatoren.“ Am Europagymnasium in Bitterfeld habe es von Anfang an Menschen gegeben, die geholfen hätten, das Projekt in die Tat umzusetzen.