Anhalt-Bitterfeld Anhalt-Bitterfeld: Scheune platzt fast aus den Nähten
QUETZDÖLSDORF/MZ. - "Wir hatten schon Bedenken, dass die extra ausgeräumte Scheune bei Bauer Brakel für die vielen Gäste gar nicht ausreicht", sagt die Leiterin der Kindertagesstätte Abenteuerland in Quetzdölsdorf, Regina Engleitner. Doch am Ende war für jeden ein warmes Plätzchen drinnen oder draußen am Grill gefunden worden, zieht sie eine Bilanz des ersten Weihnachtsfestes in dieser Größenordnung. Man habe dieses Fest nicht nur für die Kinder und ihre Familien gestalten wollen, blickt die Kita-Leiterin zurück, sondern für den ganzen Ort.
Dabei denkt sie an das gelungene Erntedankfest an gleicher Stelle zurück, das auch für den gesamten Ort ein Erlebnis gewesen sei. Seit dieser Zeit habe man auch zum ortsansässigen Bauern Brakel und seiner Familie einen sehr guten Kontakt und freue sich, dass diese Freundschaft beiderseitig sei. Ohne seine aufgeschlossene und freundliche Art hätte man so etwas nicht auf die Beine stellen können, ist sich die Kita-Chefin sicher.
Eine riesige Hilfe sei natürlich auch der "Förderverein Naturkinder Abenteuerland Quetzdölsdorf" mit seinem Chef Benny Berger, ergänzt die zweite Kita-Frau Monika Kahsche. Was dieser Verein für die Kinder und die vielen Gäste alles auf die Beine gestellt habe, das sei schon bemerkenswert, denken beide Frauen an die große Feier zurück, um auch ihren Dank an die Familien Schmidt, Putzing, Peters und natürlich Berger zu sagen.
Hauptakteure an diesem wunderschönen Nachmittag waren allerdings die Kinder, bestätigt Regina Engleitner im Gespräch mit der MZ. Es wurde gesungen, und der "Tanz der Weihnachtsglöckchen" fand beim Publikum viel Anklang. Die Vorschulkinder hatten mit ihrem Vortrag auf die Weihnachtszeit eingestimmt und an die Besinnlichkeit und den Frieden erinnert. Auch der Weihnachtsmann hatte natürlich seinen Einsatz bei der Geschenkeverteilung. Kaffee und selbst gebackener Kuchen, Gegrilltes und leckere Getränke für alle rundeten den gelungenen Nachmittag in der umfunktionierten Scheune ab.
Für die beiden Kita-Frauen und die Mitglieder des Fördervereins habe sich die Arbeit gelohnt, ziehen die Frauen stellvertretend für alle Bilanz. Es sei auch sehr schön gewesen, dass einige ehemalige Kolleginnen zum Weihnachtsfest vorbeigeschaut haben, sagen sie. Man habe es wieder geschafft, für den gesamten Ort etwas auf die Beine zu stellen - und darauf sei man natürlich stolz.