Hochwasser 2013 in Bernburg Hochwasser 2013 in Bernburg: Abriss von Kleingärten geht weiter

Bernburg - Die Beseitigung der vor drei Jahren in Bernburg verursachten Hochwasserschäden läuft derzeit auf Hochtouren. Hochbauamtsleiter Rüdiger Ihl gab dem Bauausschuss während seiner jüngsten Sitzung eine Übersicht über den Stand der einzelnen Arbeiten.
So liege die Restaurierung der Stadtmauer zwischen Korngasse und Breiter Straße im Zeitplan, im August soll hier eine Spundwand eingepresst werden. Der zweite von insgesamt vier Mauer-Abschnitten, zwischen Korngasse und Buschweg, soll in einem Vierteljahr beginnen.
Auch bei den Saale-Ufermauern ist man ein gutes Stück voran gekommen. Zwischen Ausflugslokal Reimann und Fähranleger ist laut Rüdiger Ihl aktuell die Hälfte geschafft, weiter gehe es im September zwischen Ruder- und Maritimem Club auf der anderen Flussseite. Für die Sanierung des Bereiches zwischen Badergasse und Annenstraße gebe es erst 2017 freie Kapazitäten.
Ein zentraler Punkt für die Stadtverwaltung sind Abriss und Renaturierung von 14 Kleingartenanlagen im Überschwemmungsgebiet, die mit „Waldauer Anger“ ihren Anfang genommen hatten und bei „Goldene Aue“ und „Eintracht“ ihre Fortsetzung fanden. „Großer Liebenwahn“ steht vor der Vollendung, „Am Paradies“ ist zu 95 Prozent fertig, so der Amtsleiter. Bei „Fuhnetal“ und „Waldfrieden“ sei jeweils die Hälfte geschafft, der Rest bis Jahresende erledigt. Bei „Saalestrand“ sollen die Abrissbagger im August, bei „Eisenbahner“ im September anrollen. Und auch bei „Mittelstraße“ und „Am Weinberg“ werde der Startschuss in einem dieser beiden Monate fallen. Danach folgen noch „Große Aue“ ab Oktober/November und „Stadtbreite“ im nächsten Jahr. Klärungsbedarf gibt es noch für „Am Werder“. (mz)