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MZ-Serie „Stolpersteine“ (Teil 13) Ein mutiger Bernburger Obst- und Gemüsehändler: Töpfe und Pfannen auf die SA-Horden

Moritz Eisemann war das erste Mordopfer unter den Juden in der Stadt. Wie er sich in der Pogromnacht gegen die Eindringlinge wehrte.

Von Joachim Grossert 04.04.2025, 10:06
Vor dem Haus Clara-Zetkin-Platz 1 erinnert ein Stolperstein an Moritz Eisemann, den ersten von den Nazis getöteten Bernburger Juden.
Vor dem Haus Clara-Zetkin-Platz 1 erinnert ein Stolperstein an Moritz Eisemann, den ersten von den Nazis getöteten Bernburger Juden. (Foto: Pülicher)

Bernburg/MZ. - Die sogenannte Reichskristallnacht vom 9. zum 10. November 1938 markiert den unübersehbaren Wendepunkt von der Diskriminierung zur systematischen Vertreibung und physischen Vernichtung der Juden in Deutschland. Neuere Forschungen schätzen die Opferzahl der Pogrome auf 1.000 bis 2.000, unter ihnen der Bernburger Moritz Eisemann.