Benefizveranstaltung Benefizveranstaltung: Zumba-Tanz für einen guten Zweck

Bernburg/MZ - „Ich mache das heute zum ersten Mal mit, normalerweise gehe ich joggen“, sagte Franziska Kuppe. Die 26 Jahre alte Frau aus Berlin nahm den Besuch bei ihrer Freundin zum Anlass, um beim 1. Bernburger Zumbathon dabei zu sein.
Mehr als 80 Teilnehmerinnen hatten sich am späten Samstagnachmittag zu der Benefizveranstaltung im Kurhaus eingefunden. Auch ein einzelner Mann wurde in der Gruppe gesichtet. Die Grundschülerin Rosa war mit ihrer Mutter gekommen. „Die schnellen Bewegungen sind ganz schön anstrengend“, meinte die Achtjährige aus Magdeburg.
„Es gibt nichts Schöneres, als Spaß zu haben und die Leute zusammenzuführen“, erklärte Inka Kahre. Gemeinsam mit ihrem Mann Peter Breier betreibt die Fachwirtin für Prävention und Gesundheitsförderung das Fitness-Studio Egonova an der Bernburger Kalistraße. Der Zumbathon - eine Wortprägung aus dem Fitnessprogramm Zumba und Marathon - war für Inka Kahre ein geeigneter Versuch, in die Öffentlichkeit zu gehen und gleichzeitig für eine gute Sache zu werben. Die Eintrittskarten in Höhe von zehn Euro im Vorverkauf und zwölf Euro an der Abendkasse kommen nach Abzug der Unkosten dem Bernburger Verein Kids und dem halleschen Verein Kinder-Krebshilfe zugute. „Wir können an jeden Verein 300 Euro überweisen“, zogen die Initiatoren nach Ende der Veranstaltung eine zufriedenstellende Bilanz. „Wir wollen die Veranstaltung in Bernburg fest etablieren, so dass die Leute sich trauen zu kommen“, meinte die 42-jährige Fitnessfachwirtin. Im Oktober dieses Jahres wird voraussichtlich der zweite Zumbathon stattfinden.
Unter den Teilnehmerinnen war auch Doreen Uhlemann aus Könnern. „Ich habe schon vor langer Zeit Zumba ausprobiert, dann habe ich aber eine längere Pause gemacht“, erklärte die 34-Jährige, die beruflich als Bürokauffrau arbeitet.
Die Teilnehmerinnen unterschiedlichen Alters konnten sich bei der mehr als zweistündigen Veranstaltung auf ein rasantes Tempo gefasst machen. Für den Takt sorgten fünf so genannte Instruktorinnen auf der Bühne. Das Bernburger Studio hatte dafür eigens zwei Mitarbeiterinnen eines Köthener Studios ausgeliehen.