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25 Jahre Jaeger Bernburg 25 Jahre Jaeger Bernburg: Bauarbeiter sind in ganz Deutschland im Einsatz

Von Andreas Braun 12.05.2017, 13:15
Mit umfangreichen Baumaßnahmen am Bahnknoten Halle ist Jaeger Bernburg am Verkehrsprojekt Deutsche Einheit beteiligt.
Mit umfangreichen Baumaßnahmen am Bahnknoten Halle ist Jaeger Bernburg am Verkehrsprojekt Deutsche Einheit beteiligt. Agentur Lossin und Winkelmann

Bernburg - Zwischen Ostseeküste und Erzgebirge, zwischen Wuppertal und Berlin: Wer Herausragendes zu leisten vermag, ist überall gefragt, so gibt sich das Unternehmen Jaegerbau Bernburg selbstbewusst. Am Freitag wird nun wird in Unternehmerkreisen groß gefeiert, dass vor 25 Jahren die Firma das SBTK (Straßen-, Brücken und Tiefbaukombinat) am Neuen Weg übernommen hatte.

Zusammen mit dem Bernburger Hartmut Zellmer, der Geschäftsführer und Gesellschafter wurde, etablierte der Dortmunder Unternehmer Hans Jaeger die Firma.

Hilfe für andere Firmen

Am Sonnabend soll dann mit einem Tag der offenen Tür an die Gründung des Unternehmens in neuer Form erinnert werden. Zellmer widmet sich heute mit der Firma Jaze (Jaeger/Zellmer) anderen Aufgaben, bleibt dem Unternehmen aber räumlich verbunden, indem er an die Firma angrenzende Gewerbeflächen erschließt und hilft, Firmen anzusiedeln.

Unter dem Namen Jaeger Bernburg vereinen sich sieben Unternehmen mit insgesamt fast 600 Mitarbeitern, die deutschlandweit unterschiedlichste Bauprojekte erfolgreich umsetzen.

Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten. Auch weil von Beginn an Menschen aus der Region Bernburg in führenden Positionen die Geschicke des Unternehmens mitbestimmten. Diese regionale Verankerung ist bis heute prägend. Seit 1992 setzt Jaeger Bernburg eine Vielzahl verschiedenster Dienstleistungen der Baubranche aus einer Hand um.

So war Jaegerbau bei den innerstädtischen Streckensanierungen zur Ergänzung des City-Tunnels Leipzig aktiv oder auch beim Abriss der 500 Meter langen Wuppertalbrücke der Autobahn A 1. Eines der wohl prestigeträchtigsten Projekte war der Abriss des Palastes der Republik in Berlin im Jahr 2007. Hier sorgte das Bernburger Unternehmen für den Fall des DDR-Prunkbaues, der jahrelang von einem Bernburger geleitet worden war.

Die Geschäftsbereiche reichen von Bahn-, Gleis- und Straßenbau, über Ingenieurbau, Erd- sowie Tiefbau, Kanal- und Rohrleitungsbau bis hin zu Rückbau und Demontage, seit 2016 auch bahntechnische Ausrüstung.

„Die rund 600 Mitarbeiter vereinen hohes Engagement, fachlicher Kompetenz auf der Höhe der Zeit“, lobt der heutige Geschäftsführer Guido Hoffmann sein Team. Um auch in Zukunft auf eigene Mitarbeitern setzen zu können, ist Jaeger Bernburg eine gute Adresse für Berufsausbildung im Salzlandkreis. Mit verschiedensten Berufen und anspruchsvollen Aufgaben erhalten junge Menschen eine berufliche Perspektive.

Kompetenzen ausgebaut

„Für den wachsenden Erfolg wurden die Kompetenzen immer weiter ausgebaut, ohne bestehende Qualitäten zu vernachlässigen“, sagt Hoffmann. So konnte das Unternehmen Stück für Stück Projekte in immer größeren Dimensionen erfolgreich durchführen. Jaegerbau ist heute nach Unternehmerangaben ein deutschlandweit aktiver Baudienstleister für Großprojekte.

Die Schwerpunkte sind infrastrukturelle Baumaßnahmen für die Deutsche Bahn, Ingenieurbau, Erd- und Tiefbau, bahntechnische Ausrüstung, Rückbau und Industriedemontage. Aktuell arbeiten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Verkehrsprojekt Deutsche Einheit, Bahnknoten Halle, sowie am Neubau eines Hochwasserrückhaltebeckens in Wippra. (mz)