15. Tag der Industriekultur Industriegeschichte zum Anfassen beim Ascherslebener Eisenbahnclub
Zum 15. Tag der Industriekultur öffnet auch der Ascherslebener Eisenbahnclub wieder seine Türen. Was es sonst noch im Salzlandkreis zu erleben gibt.

Aschersleben/MZ - Menschen, Maschinen und Geschichten: Zum 15. Tag der Industriekultur öffnen sich am Sonntag, 13. April, überall in Sachsen-Anhalt die Tore ehemaliger Werkhallen, Zechen, Museen und technischer Denkmale. Sie stellen einen neuen Rekord auf: Mehr als 80 Standorte im ganzen Land verbinden sich unter dem Motto „Zukunft erinnern“ und zeichnen ein eindrucksvolles Bild aus Stahl und Dampf, Pioniergeist und Innovation.
Wo einst nach Salz, Kohle und Erzen gegraben wurde, der erste Farbfilm und die erste Kunstfaser der Welt entstanden oder Bauhaus-Architektur das moderne Bauen prägte, wird das reiche industrielle Erbe der Region lebendig.
Angebote im Salzlandkreis
Im Salzlandkreis stehen aus Staßfurt gleich drei Museen auf der Liste: das Fahrzeugmuseum, das für Rundfunk- und Fernsehtechnik (RFT) sowie das Stadt- und Bergbaumuseum. Außerdem mit dabei sind der Eisenbahnclub Aschersleben, in Bad Salzelmen der Kunsthof, in Schönebeck das Industrie- und Kunstmuseum sowie das Pretziener Wehr.
Veranstaltet wird der Tag der Industriekultur von Vereinen, Unternehmen und Initiativen vor Ort. Koordiniert wird er vom Netzwerk Industriekultur (NIK) Sachsen-Anhalt, einer Kooperation zwischen der Ferropolis Stiftung Industriekultur, dem Landesheimatbund und dem Museumsverband Sachsen-Anhalt.
Industrie mit Tradition
„Sachsen-Anhalt ist eine der traditionsreichsten Industrieregionen Europas. Der Tag der Industriekultur erzählt von der tief verwurzelten Geschichte und dem ständigen Wandel – von der Zeit der Bergwerke bis zur Transformation der Zukunft“, sagt Netzwerkstellenleiter Tom Fischer: „Es ist immer wieder erstaunlich, wie lebendig die vielfältigen Orte, Persönlichkeiten und Ereignisse an diesem Tag präsentiert werden. Das ist buchstäblich Industriegeschichte zum Anfassen.“
Alle Infos, Standorte und Programmpunkte sind unter www.industriekultur-sachsen-anhalt.de zu finden.