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Geschichte Geschichte: Alter Grenzkontrollpunkt Dreilinden versteigert

16.09.2010, 16:12
Der letzte DDR-Grenzturm von Dreilinden steht mit Graffiti besprüht am Rande vom «Europark» an der Autobahn 115. Der ursprüngliche Grenzkontrollpunkt Dreilinden aus den 50er und 60er Jahren im Süden Berlins ist für 45 000 Euro versteigert worden. (FOTO: DPA)
Der letzte DDR-Grenzturm von Dreilinden steht mit Graffiti besprüht am Rande vom «Europark» an der Autobahn 115. Der ursprüngliche Grenzkontrollpunkt Dreilinden aus den 50er und 60er Jahren im Süden Berlins ist für 45 000 Euro versteigert worden. (FOTO: DPA) Zentralbild

Berlin/dpa. - Der ursprüngliche Grenzkontrollpunkt Dreilinden ausden 50er und 60er Jahren im Süden Berlins ist für 45 000 Euroversteigert worden. Das teilte die Deutsche Grundstücksauktionen AG(Berlin) am Donnerstag mit. Der Käufer des Waldgrundstücks mit eineralten Raststätte wollte nicht genannt werden. Das etwa 15 000Quadratmeter große Grundstück gehörte bislang dem Bund. 45 000 Eurowaren das Mindestgebot.

Bei den Alliierten hieß der alte Grenzübergang «Checkpoint Bravo».Der Übergang wurde 1969 zusammen mit einem Stück der Autobahnverlegt. An der neuen Stelle baute man als Kontrollpunkt Dreilindendas rote, runde Gebäude, das noch heute direkt an der Autobahn steht.Die alte Raststätte Dreilinden verfiel.